Wie werden Läuse übertragen?
Läuse begleiten den Menschen schon seit Urzeiten. Sogar in den
Haaren ägyptischer Mumien konnte man mumifizierte
Läuse
nachweisen. Mehrere Redewendungen finden sich in der Umgangssprache:
"Lausbube", "Lausige Zeiten", "Mich laust der Affe", um nur einige zu
nennen.
Die Häufigkeit des Befalls hat in den letzten Jahren deutlich
zugenommen und ist derzeit höher als in den 1960er-Jahren.
Ungefähr drei Prozent der Bevölkerung in unseren
Breiten ist
infiziert. Ein Gipfel der Erkrankung läßt sich
jeweils nach den Sommerferien feststellen.
Übertragung
der Läuse:
Kinder spielen als Überträger
der Kofläuse eine besondere Rolle, da sie nahen
Körperkontakt
pflegen. Die Ausbreitung wird dort begünstigt, wo viele Kinder
auf
engem Raum zusammen sind, wie etwa in Schulen oder
Kindergärten.
So kommt es leicht zur Übertragung, wenn Kinder beim Spielen
die
Köpfe zusammenstecken. Der Übertragungsweg
über Schaals
oder Mützen, die eng an der Gardrobe zusammenhängen,
spielt
kaum eine Rolle. Keine Laus verläßt freiwillig
"ihren"
Kopf
und daher findet man auch keine Läuse auf Kuscheltieren,
Schaals
oder Mützen. |
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