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So werden Sie die Läuse wieder losWerden Läuse gefunden, sollte die Behandlung unverzüglich beginnen. Die Strategie dabei ist die folgende: Zunächst werden alle lebenden Läuse mit einem Läusemittel vernichtet (siehe dazu auch untenstehendes Video).Leider ist damit noch nicht sichergestellt, dass auch alle Nissen abgetötet werden. Daher ist nach neun Tagen durch die Zweitbehandlung dafür zu sorgen, dass alle Larven, die bis dahin aus den Nissen geschlüpft sind, ebenfalls vernichtet werden. So wird der Vermehrungszyklus unterbrochen. Dazwischen und danach sollte mit der Methode "Kamm und Haarspülung" kontrolliert werden, ob die Behandlung erfolgreich war. Eventuell verbliebene Nissen werden mit einen (Metall) Nissenkamm entfernt. Das ist ein spezieller Kamm, dessen Zinken nicht mehr als 0,2 bis 0,3 Milimeter auseinanderstehen. Sie bekommen ihn in der Apotheke. Zur Behandlung sind verschiedene Medikamente erhältlich: 1. Mittel, die Pyrethroid oder dessen Derivate, z.B. Permethrin enthalten. Hierbei handelt es sich um Nervengifte, die jedoch bei richtiger Anwendung relativ gut verträglich sind. Goldgeist forte®, Jacutin N® (Spray), Infectopedicul®. Problematisch dabei ist, dass bei diesen Mitteln in letzter Zeit über zunehmende Resistenzen berichtet wird. Ferner können diese Mittel zu allergischen Reaktionen führen ...Und außerdem: wer behandelt seine Kinder schon gern mit Nervengiften? 2. Mittel, die nicht wie die o.g. Insektizide chemisch-toxisch wirken. Als Kriechöl dringen sie in die Atemöffnungen der Läuse ein und verdängen die Luft. Außerdem verkleben sie die feinen Öffnungen. Schon nach einer Minute äußern die Läuse keine Lebenzzeichen mehr. Sie sind erstickt. Zu Resistenzen kann es bei diesen Mitteln nicht kommen. Hier wären zu nennen: Mosquito Läuse-Shampoo®, Paranix® und Nyda®. Das Medizinprodukt Nyda® hat eine hervorragende Wirkung, ohne giftig zu sein. Die Wirkung beruht auf Dimeticon, eine Substanz, die sich gegenüber dem menschlichen Organismus neutral verhält. Man könnte sie sogar trinken. Sie ist u. a. auch in Medikamenten enthalten, die bei Säuglingen als Mittel gegen Blähungen eingesetzt werden. |
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